Aufbau einer Kurzgeschichte
Interpretation einer Kurzgeschichte
Aufbau einer Kurzgeschichteninterpretation:
- Einleitung
- Angaben zu Autor, Titel und Textart (Kurzgeschichte)
- Hypothese (Textaussage / Wirkungsabsicht nicht Inhalt!)
- Inhalt in maximal 3-4 Sätzen.
- Hauptteil
- Handlungsaufbau
- Funktion von Anfang und Ende
- Ort, Zeit, Milieu, Atmosphäre (Setting)
- Figuren und ihre Konstellation
- Erzählperspektive
- Besonderheiten der Sprache (Stilmittel)
- Bezug zum Titel der Kurzgeschichte
- Thema / Intention
- Schluss
- evtl. kurze Bewertung des Textes, weiterführende Gedanken
folgende Analyseaspekte werden untersucht (Textbeleg und Wirkung nicht vergessen!):
Thema; zentrale Motive; Figuren und ihre Konstellation; Erzähl-...; sprachliche Besonderheiten; Zeitstruktur; Funktion von Anfang und Ende; Aufbau der Handlung;
Setting
Begriffe:
- Erzählzeit: Zeit die zum lesen / erzählen des Textes benötigt wird
- Erzählte Zeit: Zeit über die sich die Handlung erstreckt
- Zeitraffung: Erzählte Zeit > Erzählzeit
- Zeitdehnung: Erzählzeit > Erzählte Zeit
-
Erzählformen:
- Er/Sie-Form (Erzähler bleibt im Hintergrund)
- Ich-Fort (Erzähler = Charakter)
-
Erzählerstandorte:
- Mitten-im-Geschehen-Sein (geringer Überblick)
- olympischer Standort (allwissend)
-
Erzählverhalten:
- auktorial (leitendes Erzählverhalten mit Erzählerurteilen, -kommentaren, - hinweisen)
-
personal (aus der Perspektive einer oder auch abwechselnd mehrerer Personen)
Personales Erzählen kann auch in der Er-Form erfolgen!
- Erzählhaltung: Einstellung des Erzählers zum Erzählten (kritisch, ironisch, ... )
- Zeitstruktur: Rückblenden, Vorausdeutungen, Zeitraffung, -dehnung
Beachte!
- Erzähler ist nicht immer Autor ist nicht immer Charakter.
- Alles (außer Inhalt) am Text belegen!
- Präsens!
- keine Umgangssprache!
- Nicht in den Text hineininterpretieren, sondern aus dem Text herausinterpretieren!